Zweimal täglich, jeweils zwei Minuten
Putzen Sie morgens und abends unmittelbar vor dem Schlafengehen. Abends ist das besonders wichtig: Im Schlaf nimmt der Speichelfluss ab und damit auch ein Teil des natürlichen Schutzes im Mund.
Zwei Minuten sind länger, als man denkt. Ein Timer oder eine elektrische Zahnbürste mit Zeitmesser hilft Ihnen, die Putzzeit einzuhalten.
Die passende Zahnbürste und Zahnpasta
Verwenden Sie eine Zahnbürste mit weichen Borsten und fluoridhaltige Zahnpasta. Harte Borsten sind für eine gründliche Reinigung nicht nötig. Besonders bei zu viel Druck können sie das Zahnfleisch reizen und die Zahnsubstanz abtragen.
Bei richtiger Anwendung reinigen sowohl Handzahnbürsten als auch elektrische Zahnbürsten gut. Wechseln Sie Ihre Zahnbürste oder den Bürstenkopf alle drei Monate, bei abstehenden Borsten auch früher.
So putzen Sie richtig
- Setzen Sie die Borsten in einem Winkel von etwa 45 Grad zum Zahnfleischrand an. Dort sammelt sich häufig Zahnbelag.
- Putzen Sie mit kleinen, sanften Kreisbewegungen, ohne kräftig hin und her zu schrubben.
- Gehen Sie systematisch vor, damit Sie keine Fläche auslassen: zuerst die Außenflächen, dann die Innenflächen und zuletzt die Kauflächen.
- Denken Sie auch an die Rückseiten der hintersten Backenzähne.
- Reinigen Sie zum Schluss vorsichtig Ihre Zunge mit der Zahnbürste oder einem Zungenschaber.
Ausspucken, ohne nachzuspülen
Spucken Sie überschüssige Zahnpasta nach dem Putzen aus, ohne mit Wasser nachzuspülen. So bleibt Fluorid auf den Zähnen und kann den Zahnschmelz weiter stärken.
Zur Zahnpflege gehört mehr als Putzen
Die Zahnbürste erreicht nicht alle Flächen zwischen den Zähnen. Dort können sich Beläge ansammeln und Karies entstehen. Reinigen Sie deshalb einmal täglich auch Ihre Zahnzwischenräume, um Ihre Zahnpflege zu ergänzen.



